Auf dem Landweg nach Griechenland - Reisemobilclub Schweiz

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Auf dem Landweg nach Griechenland

Reise-Berichte

Wir, Giacomina und Walter heben eine Reise nach Griechenland via Venedig durch Slovenien, Kroatien, Serbien und Mazedonien bis in den Norden Griechenland`s, Pelepones, Patra, Fähre nach Bari, über Rom, Toscana und das Piemont zurück nach Hause gemacht. Wir sind am 22. April abgefahren und am 18. Juli 2013 zurückgekehrt.

Unsere Reise hat begonnen!!!

Nach Selias 4. Geburtstag fahren wir miteinander Richtung Venedig.

Datum: 23. April 2013 Cazis-CavallinoTreporti GPS Camping Marina di Venezia: 45°26'15" N 12°26'16" O

Km: 520

Strassenzustand: Gut, wenig Baustellen, eher viel Verkehr.

Wetter: Bei Abfahrt ( 10.45 Uhr) bewölkt, unterwegs einige Regengüsse Ankunft ( 18.45 Uhr) bei schönstem Wetter.

Besonderes: Wir freuen uns auf die Tage hier in Marina di Venezia mit Michi, Jachen und den Kindern und sind gespannt, wie es nachher weitergeht.


4. Mai 2013

Strecke: Cavallino Treporti - Ljubljana - Novo Mestro - Terme Catez GPS 45°53
'28" N 15°37'32" O

Km: 348 


Strassenzustand: Sehr gute Autobahn! Autobahngebühr für Schwerverkehr eher viel: € 37.70
bis 3,5 t gibt es eine Vignete. 

Wetter: Bis Ljubljana sehr schön, dann Regen, kurz Hagel und dann wieder schön.

Besonderes: Auf dem Camping Lido di Venezia verabschieden wir uns von unseren Jungen. Wir haben 11 sehr schöne Tage verbracht. Das Wetter war durchzogen mit Sonne Bewölkung und Regen aber wir konnten jeden Tag draussen essen und den Strand und den Pool haben wir auch genossen. Sie sind gut wieder in Cazis angekommen!

Wir hatten eine gute Fahrt nach Catez in Slovenien. Die Landschaft ist sehr schön: Laubwälder, gepflegte Äcker und sehr schöne Dörfer. Die Autobahn ist in einem sehr guten Zustand uns ist auch nicht stark befahren, über die ganze Strecke hat man freie Sicht auf die schöne ländliche Landschaft. Noch nie sind wir im Ausland von so vielen Pw. mit Schweizer Nummernschildern überholt worden, ob es mit den orthodoxen Ostertagen zu tun hat? In Catez Terme ist ein sehr schöner Campingplatz, der Eintritt in die Terme oder ins Freibad ist im Preis inbegriffen! Erste Nacht € 20.50 die weiteren € 17.90 Hund € 4.00 Strom wäre noch € 4.50 brauchen wir aber nicht, mit der TCS international Karte gibt es noch 10%. Morgen werden wir die Terme auskundschaften.

6. Mai 2013

Strecke: Terme Catez Slowenien - Zagreb  Kroazien - Belgrad Serbien Dunav in Zemun GPS: 44°21'18" N  20°21'18" O 

Km: 430  

Strassenzustand: Um Zagreb Baustellen, nachher gute über weite Strecken fadengerade Autobahnen. Wenig Verkehr

Wetter: Bei der Abfahrt: Regen, unterwegs Regen, ab Mittag trocken und in Belgrad sehr windig und es sieht nach Gewitter aus

Besonderes: Das Bad in Catez war gross und das Wasser nass, sonst nicht zu vergleichen mit unseren Bädern! Slowenien, wo wir durch eher hügelige Landschaft gefahren sind, wurde es heute sehr flach. Der Raps blüht und es ist überall saftig grün. Die Maisfelder sind auch schon bebaut, zarte Pflänzchen sind schon sichtbar. Grenzpassagen sind problemlos gewesen, Pass notwendig! Gebühren überraschend: Kroazien €26.50 Serbien bis jetzt € 5.20 (ca 80 km) Keine besondere Schwerverkehrsabgaben. Der Camping in Belgrad ist klein, sauber und es sind 5 Einheiten hier. Die Anmeldeprozedur gewaltig! Ausweise und die Angabe des Ortes, wo die Grenze passiert wurde. Der Aufenthalt in Serbien muss innert 24 Std. der Polizei gemeldet werden. ( wird vom Camping gemacht ). 



7. Mai 2013

Strecke: Belgrad -Nis - Skopje in Mazedonien Caping Bellvue : 41°59'48" N   21°33'08" O

Km: 435

Strassenzustand: Heute zum ersten Mal mehr schlechte als gute Strassen!

Wetter: Bei leichtem Regen gestartet, unterwegs viel Regen kurze trockene Abschnitte und ein heftiges Gewitter.

Besonderes: Je tiefer wir heute ins Landesinnere gefahren sind um so deutlicher haben wir die herrschende Armut des Landes gesehen und gespürt. Junge Männer putzen bei jedem Anhalten die Autofenster um ein bisschen Geld für das Ernähren der Familie zu verdienen. Einer konnte deutsch sprechen, da er eine Zeitlang in Bochum gelebt hat, und hat uns erzählt, wie tragisch die Situation im Land momentan ist. Weder er noch seine Frau haben die Möglichkeit Arbeit zu finden um ihre 2 Kinder zu ernähren. Auf diese Weise versucht er wenigstens für Milch und Brot etwas zu bekommen. Die Wirtschaft steht still, viele Betriebe stehen verlassen da, Autobahnraststätte sind wie Geisterplätze leer und verfallen. In den grenznahen Gebieten, sowohl im Norden wie auch im Süden des Landes geht es der Bevölkerung bedeutend besser. Landschaftlich ist es ein schönes Land und am besten sind vermutlich die dran, die mit der Landwirtschaft  sich selber versorgen können. Die Felder sind sehr gepflegt. Es hat viel Getreide-, Mais- und Kartoffelfelder. Die Abfallentsorgung ist in Serbien wie in vielen Staaten ein ungelöstes Problem! Überrascht wurden wir an der Mazedonischen Grenze nach der Passkontrolle, wo auch die grüne Karte verlangt wurde, ist noch die Einfuhrkontrolle. Vor uns wurde ein Fahrzeug mit Zuger Nummernschilder sehr gründlich kontrolliert, 2 einheimische junge Männer, die vermutlich in der Schweiz arbeiten. Wir wurden auch angehalten und ein Grenzwachtbeamter begrüsste uns im breitesten Schweizerdeutsch "Grüezi mitanand"  wir haben beide dumm aus der Wäsche geguckt! Er hatte eine riesige Freude wieder von seinen schweizerdeutsch Kenntnissen Gebrauch zu machen, hat uns nach unseren Reisezielen gefragt und uns Tips gegeben was und wo es Sehenswertes gibt. Das war ein herrliches Erlebnis. So sind wir jetzt in Skopje auf dem Camping, total 2 Einheiten hier! und werden morgen uns die Stadt ansehen und vor allem, wenn möglich die Internet - Berichte aktualisieren, da wir bis jetzt keine guten Verbindungen hatten.



8. Mai 2013

Ruhetag in Skopje: War das ein schöner und interessanter Tag! Am Morgen nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf in die Stadt. Mit dem Bus ins 9 Km entfernte Stadtzentrum. " Der Bus hat sicher schon den 2. Weltkrieg erlebt." (Äusserung von Walti.) Ich hätte wirklich gerne ein Foto gemacht, mich aber nicht getraut! Sitzplätze gab es keine mehr und stehend haben wir uns mit beiden Händen festhalten müssen, die Fahrweise des Busfahrers lies nicht einmal zu, dass ich mir die beissende Nase kratzen konnte! Laut Reiseführer gibt es in Skopje nicht viel zu sehen ausser den Bazar, der nach Istanbul der grösste in Europa sein soll. Also diesen wollten wir sehen, da wir vor 14 Jahren den Suk von Damaskus besucht hatten und dieses Gefühl wieder aufleben lassen wollten. Das ist denn auch voll gelungen. Einfach ein super Erlebnis! Die Fotos erzählen einiges. Drei Händler sprachen sogar ein wenig deutsch und so konnten wir uns unterhalten. Spannend, was man da so erfährt: zB. 35 % der Bevölkerung ist arbeitslos und trotzdem geht es den Mazedoniern  bedeutend besser als den Serben. Aber auch derjenige,  der in Weggis gearbeitet hatte und sich riesig freute Schweizer zu treffen. Für die Rückfahrt leisteten wir uns ein Taxi, 500 Denare, umgerechnet ca 8 €. Auf dem Campingplatz stehen heute Abend noch ein Schweizer - Camper Ehepaar, sind auf der Rückfahrt. Ein Deutscher Velofahrer, der im letzten Juni Zuhause weggefahren ist, mit dem Ziel Europa zu umrunden und dann bis Indien, Nepal, Pakistan usw. gefahren ist. Jetzt begibt er sich langsam heimwärts. Zwei weitere Einheiten sind auch noch hier. Für uns geht es morgen weiter zum Ohrid See an der Mazedinisch - Albanischen Grenze.




9. Mai 2013

Strecke: Skopje - Tetovo - Gostivar - Ohrid - ljubanista Kloster Sv. Naum GPS: 40°54'56" N  20°44'44" O

Km: 220

Strassenzustand: Erste Strecke Autobahn gut, Hauptstrassen mittelmässig bis holprig, wie üblich in diesen Gegenden. Sehr wenig Verkehr

Wetter: Zum ersten Mal nur ca 10 Minuten leichter Regen! Sonst bewölkt und sogar ein paar Sonnenstrahlen.

Besonderes: Eine schöne Fahrt über 2 Pässe, hügelige Gegend bis 1000 m ü M. Gerne hätten wir auf der Strecke Brot und etwas Früchte eingekauft, dies war aber nicht möglich, so dass wir uns an einer Tankstelle mit Chips eingedeckt haben und Käse und Tomaten vom Kühlschrank dazu gegessen. Zum Dessert gab es noch gedörrte Zwetschgen, das hat auch geschmeckt. In Ohrid haben wir an der Promenade unser Wohnmobil parkiert und sind ins Städtchen spaziert. Es kam uns vor wie das Tessin von Mazedonien. Auf dem Markt haben wir uns mit Trauben und Erdbeeren eingedeckt und sind dann weiter südlich gefahren dem Seeufer entlang, auf der Karte sind einige Campings eingetragen, aber diese sind alle noch geschlossen. Wir haben uns beim letzten Platz auf dem Parkplatz eingerichtet aber ein Arbeiter, der mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt war hat uns gesagt, dass sein Chef die Polizei hole, wenn jemand da übernachte! Dieses  Risiko  wollten wir nicht eingehen. 4 Km weiter auf dem Parkplatz des Klosters, direkt am Seeufer, stehen wir jetzt. Die Parkgebühr mit Übernachtung beträgt 150 Denare und entspricht etwa 2.40 €. Eine kleine Taverne steht auch noch hier und wir werden da Essen gehen. Morgen schauen wir uns das Kloster an und fahren dann zurück nach Struga 15 Km nach Ohrid. 





10. Mai 2013

Strecke: Kloster Naum-Albanische Seeseite-Struga Camping Rino GPS: 41°9"18'N 20°39'1' O

Km: 60  (Fahrzeit 4 Stunden)

Strassenzustand: ergibt sich aus der Fahrzeit

Wetter: Super!

Besonderes: Gestern Abend wollten wir in der Taverne essen, diese machte aber bei der Abfahrt der Klosterbesucher zu, so sind wir im Klosterhotel eingekehrt und haben da sehr gut gegessen und dafür fast nichts bezahlt. Danach haben wir super geschlafen. Was wir heute alles erlebt haben ist in einem Kurzbericht nicht beschreibbar, aber einige Eindrücke geben wir gerne weiter. Als Walti mit Baica vom Morgenspaziergang zurück kam, wurde er von Bauarbeitern um Hilfe gebeten. Am Auto war etwas defekt und ihnen fehlte das Werkzeug. Es hat sich herausgestellt, dass einer von ihnen in Sargans und im Fürstentum gearbeitet hatte. Es wurde ein langes Gespräch, unter anderem hat er erzählt, dass er in der Schweiz einen Stundenlohn von Fr. 28.00 hatte und jetzt verdient er im Monat € 300.00.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Kloster wurden aber auf dem Weg von Nikola angesprochen. Er lud uns zu einer Bootsfahrt auf dem kleinen See im Naturschutzgebiet ein. Dieser hat ca 45 Quellen etwa 30 davon unter Wasser. Der See liegt 1 m höher als der Ohridsee fliesst aber bis kurz vor der Mündung langsam und hat keine Wellen. Das Wasser ist ganz klar und man sieht bis auf dem Grund, obwohl er an der tiefsten Stelle 3.5 m tief ist. Unter Wasser sieht man die Quellen sprudeln ein wunderbares Naturschauspiel. Von Nikola haben wir wieder vieles über das Land und die Bevölkerung erfahren. Er hat früher in Jugoslavien gearbeitet und nach dem Zusammenfall hatte er keine Arbeit mehr. Mit den Bootsfahrten hat er begonnen und langsam wieder etwas aufgebaut, hat sich einen Fotoapparat gekauft und wunderbare Bilder seines Landes angefangen zu verkaufen. Jetzt macht er Tagesausflüge mit Touristen und zeigt vor allem Orte in den Bergen, wo man nicht alleine hinkommt. 100 - 120 € verlangt er für 2 bis 4 Personen und 2 Kinder. (www.nikoturs.com) Anschliessend sind wir doch noch bis zum Kloster gekommen und uns die Kirche angeschaut. Diese wurde 900 bis 905 n.Chr. von einem Mann namens Naum erbaut und da er Mediziner war wurde das Kloster zum Hospital für das ganze Land. Erst in neuerer Zeit wurde es wieder aufgegeben da jetzt die medizinische Versorgung gesichert ist. Für die Weiterfahrt haben wir beschlossen um den See zu fahren und somit auch die Nase noch nach Albanien zu stecken. An der Mazedonischen Grenze haben wir lange gewartet  (1 Auto war vor uns) und anschliessend uns amüsiert. Wollten doch 2 Beamte den Pass von Baica sehen und anschliessend auch den Hund selber, fanden ihn so herzig, dass sie überhaupt nicht im Pass nach den Impfungen und dem Gesundheitszeugnis geschaut haben. In Albanien sind die Strassen so schlecht, dass wir mit 20 bis 30 Stundenkilometer fahren konnten! Die Häuser hingegen sind sehr gepflegt. Bei der Ausreise wollte der Zollbeamte nach Waren schauen aber nicht der Stauraum interessierte ihn, nein er wollte das Wohnmobil von innen sehen und wissen ob wir damit keine Probleme hätten. Seine Augen zu beobachten war herrlich. Jetzt sind wir auf dem kleinen Camping bei Struga (etwa die Grösse unseres Gartens) wo wir direkt am See stehen mit einem Steg mit Tischen und Stühlen. Ein freundlicher Familienbetrieb, der Begrüssungskaffee wurde uns offeriert, bevor wir aufgestellt hatten, sehr gepflegt und die Möglichkeit, dass wir hier 2 Tage bleiben ist relativ gross. 


13. Mai 2013

Strecke: Struga-Bitola-Mazedonische Grenze-Griechische Grenze-Stellplatz Vergina GPS: 40°29'06" N  22°19'10" O

Km: 250

Strassenzustand: Schlecht und gut in Mazedonien, gut und sehr gut in Griechenland

Wetter: Bei Abfahrt Regen, unterwegs Regen, bis kurz vor dem Ziel Regen, kurz Sonnenschein und am Ziel bedeckt.                Grenzübertritt 12 Grad !!!

Besonderes: Nach unseren 2 Siesta Tagen sind wir, für unsere Verhältnisse, sehr früh (8.30Uhr) weggefahren. Die Campingbesitzer (offiziell ist es ein Stellplatz) haben uns sehr warmherzig verabschiedet und hoffen, dass wir wiederkommen, wer weiss.... bei diesen Preisen und diesem schönen Platz...  5 € pro Person + 2 € Strom, das Essen sehr gut und der Hauswein auch! und alles zu sehr günstigen Preisen.  Nur der Fisch war über 10 € pro Person alles andere günstiger, mit anderen Worten wir haben nie selber gekocht! Etwas könnte die Schweiz von Mazedonien lernen - an den Ampeln läuft eine Digitalanzeige retour mit der Angabe der verbleibenden Zeit, rot oder grün, das Abschätzen, genügt es noch oder nicht, bleibt einem erspart. Der Grenzübertritt problemlos an beiden Grenzen. Anfahrt des griechische Zolls 10.42 Uhr, verlassen des Zolls 11.45 Uhr. Des Rätsels Lösung: griechische Uhren gehen um 1 Std. vor. Nachdem, wir in den letzten Tagen viel auf sehr schlechten Strassen gefahren sind, haben wir es genossen, auf recht guten Strassen zu fahren. Auch wenn es kaum zu glauben ist, in Griechenland kommt uns alles sehr sauber und gepflegt vor! Wir haben aber schon letztes Jahr festgestellt, dass die Strassen im Norden sehr gut sind im Vergleich zum Süden. Im Städtchen Florina haben wir als erstes wieder einmal in einem richtigen Supermarkt eingekauft und unsere Vorräte wieder aufgefüllt. Jetzt ist auch der Euro wieder die richtige Währung und das ewige Umrechnen entfällt. Heute Abend gibt es selbstgekochte Spaghetti mit eine gute Sauce mit Gemüse und Fleisch, den griechischen Wein dazu haben wir uns auch schon besorgt. Morgen geht es weiter in Richtung Volos.


14. Mai 2013

Strecke: Vergina-Larissa-Volos Káto Gatzea Camping Sikia GPS: 39°18'37' N 23°06'35' O

Km: 235

Strassezustand: Autobahnen sehr gut, Landstrasse gut bis holperig

Wetter: Vom Start bis zum Ziel keinen einzigen Regentropfen! Es wird langsam Sommer!

Besonderes: Heute sind wir nur Strecken gefahren, die wir mindestens ein Mal schon gefahren sind. Zum Teil alleine oder im September 2011 mit Martha und Norbert. Trotzdem haben wir diese Etappe sehr genossen, wir sind noch nie im Frühling in dieser Gegend gewesen. Die Strasse ist eingesäumt mit blühendem Ginster und der Oleander ist auch schon teilweise in Blüte. Ein wunderbares Bild. Überall sind die Äcker bestellt oder schon weit voran und der Mohn blüht am Wegesrand. Der Káto Olimbus hatte sich in den Wolken verhüllt und wo sich diese lockerten sahen wir noch Schnee. Durch das Tembi Tal zu fahren war bei diesem Wetter auch ein Vergnügen. Volos um die Mittagszeit ist ein schönes Erlebnis. Wir sind auch heute gut und sicher, vor allem aber Pannen-und Unfallfrei am Ziel angekommen, das ist das schönste! Jetzt gibt es ein Paar Ruhetage und wir melden uns, wenn wir unsere Reise fortsetzen.




20. Mai 2013

Strecke: Káto Gatzea-Volos-Lamia bis Athen Camping Athen GPS: 38°00'31" N  23°40'19" O

Km: 340

Strassenzustand: Eine Autobahnstrecke auf sehr guter Strasse! mit wenig Verkehr. 

Wetter: Schön, eher dunstig bei ca 30 Grad, Athen bei der Ankunft 36 Grad

Besonderes: Wir haben die 6 Tage auf dem Camping Sikia genossen! Das Wetter, vom zweiten Tag an sehr schön, Temperaturen von 24 bis 28 Grad, die Nächte bis auf die letzten zwei angenehm und dann, ohne Duvet, dafür eine leichte Baumwolldecke und sehr gut geschlafen! Das Meer ist auch schon bei etwa 20 Grad, gerade richtig. 
Unsere Platznachbaren aus Deutschland, bei Wolfsburg, sind gut befreundet mit einigen Ehepaaren, die wir letztes Jahr auf der Insel Thassos kennengelernt hatten. Die Welt ist doch so klein. Mit ihnen haben wir einige Plauderstündchen verbracht und auch gestern Abend ein gemütliches Nachtessen im Resautant. Sie bringen jetzt unsere Grüsse nach Tassos.

Nach einem  Einkaufsstop kurz vor Volos und Dieseltanken in Volos sind wir ca. 11 00 Uhr auf die Autobahn gefahren. Mit Ausnahme eines kurzen Abschnittes ist diese bis Athen durchgehend und der Camping nur 1 Km weiter. Dieser befindet sich am Stadtrand in Richtung Korinth. Vermutlich wird es hier nie ganz ruhig werden aber wir werden auch nicht lange bleiben. Wir haben bis jetzt einen guten Eindruck von Griechenland, die Einheimischen haben es nicht leicht. Für sie ist alles sehr teuer ( Mehrwertsteuer 23% ) aber die Wirtschaft scheint wieder ins Rollen zu kommen. An den Baustellen wird auch wieder gearbeitet, aber wie gesagt, das ist unser Eindruck. Wir werden sicher noch die Möglichkeit haben uns mit den Leuten zu unterhalten. Morgen gehen wir auf Entdeckungstour in die Stadt!

Athen

Wir haben einen Ort mehr auf unserer Favoritenliste. Athen ist eine wundervolle Stadt! Die Akropolis ist so imposant und macht einen gewaltigen Eindruck! Diese Bauwerke aus der Antike sind so gewaltig, dass man sich kaum vorstellen kann wie so etwas entstehen konnte zur damaligen Zeit. Heute wird restauriert und dazu stehen Gerüste und mehrere riesige Kräne zur Verfügung, schade zum fotografieren, gut, dass diese wunderbaren Bauwerke uns und unserer Nachwelt erhalten bleiben. Über die Akropolis fliegen keine Vögel das ist eine Tatsache, die noch nicht ergründet ist, man nimmt an, dass es mit einer magnetischen Ausstrahlung des Gesteins zu tun hat.  Die Aussicht über die 5 Millionen Stadt ist von hier oben atemberaubend. Die Hälfte aller Griechen wohnen im Raum Athen und Piräus und 50% der Industrie ist im Grossraum Athen zu finden.

Die Plaka

Die Altstadt von Athen mit den kleinen Gassen mit den vielen Geschäften, die Strassenkaffees und die vielen kleinen und grösseren Kirchen ist so schön, dass man die Zeit komplett vergisst. Eine kleine Kirche in der Altstadt sollte einem grossen Bauwerk platz machen, dies wurde aber von der Bevölkerung nicht akzeptier und so wurde das Haus auf Säulen über die Kirche gebaut. (Siehe Foto).  Wir sind gelaufen, gelaufen und gelaufen. Wir haben's einfach genossen und sind überzeugt: Wir werden wiederkommen! Morgen lassen wir das Wohnmobil für 2 Tage alleine auf dem Campingplatz  und machen einen Abstecher nach Santorini. 

Ausflug nach Santorini 

Es hat sich wirklich etwas verändert in Griechenland! Wir besuchen heute unsere langjährige Freundin Marianna und ihre Tochter Nefeli in Santorini, die andere Tochter Danai, haben wir gestern in Athen getroffen und einen schönen Nachmittag zusammen verbracht. Für 6.15 Uhr hatten wir das Taxi zum Camping bestellt, er stand um 6.00 Uhr schon da! Im Taxi organisiert der Fahrer schon die Rückfahrt für morgen Nacht um 23 30 Uhr. Es wird ein Taxi mit einem Schild mit unserem Namen darauf am Hafen stehen und auf uns warten! Wir kommen nicht aus dem Staunen heraus. Es geht so weiter. Im Schiff empfängt uns ein Offizier, bringt uns zum Lift und erklärt uns wo wir belüftete Hundeboxen für Baica, finden, falls wir uns in die Innenräume des Schiffes begeben wollen! Wir haben eine eher windige und unruhige Fahr erlebt aber wunderschön! Der Tag mit unserer Freundin Marianna und ihrer Tochter Nefeli ist viel zu schnell vergangen, wir wurden verwöhnt. Marianna hatte uns ein Hotelzimmer in Fira, den Hauptort der Insel, reserviert. Klein aber fein und wir haben super geschlafen obwohl es inmitten von Bistros und Tavernen gelegen ist. Jetzt sind wir auf dem Retourweg zu unserem Wohnmobil in Athen. Morgen geht's nach Alt Korinth. 

26. Mai 2013

Strecke: Athen-Kanal von Korinth-Stellplatz Ancient Korinthos GPS: 37°54'42" N 21°38'58" O

Km.: 84

Strassenzustand: Allgemein gute Strassen, Zufahrt zum Stellplatz im Ort ziemlich schmal und steil, gut beschildert! Heute Sonntag hat es bedeutend mehr Verkehr, die Sonntagsausfahrt ist den Griechen immer noch wichtig, dafür wird die ganze Woche gespart.

Wetter: Sehr schön, Wind

Besonderes: Nachdem wir gestern erst kurz nach Mitternacht wieder auf dem Camping Athens angekommen sind, haben wir uns am Morgen schön Zeit genommen zum Frühstücken, Service machen, abrechnen und verabschieden. So lange wie wir da waren bleiben normal die Gäste selten auf dem Camping. Die meisten kommen abends an, verschwinden morgens bei Zeiten in die Stadt, kehren abends kaputt zurück und reisen am nächsten Morgen schon wieder ab. Das wollten wir ursprünglich auch, Athen kann man aber nicht in einem Tag sehen! Wir haben noch lange nicht alles gesehen was sehenswert ist aber wir kommen wieder! Dazu kam noch der nicht geplante Ausflug nach Santorini, wir sind so froh, dass wir diesen gemacht haben.
Am Kanal von Korinth sind wir zur unteren versenkbaren Brücke gefahren und haben dort unsere Mittagspause gemacht. Den Kaffee / Tee haben wir auf der Terrasse direkt am Kanal genossen und wir wurden belohnt. Die Brücke hat sich gesenkt und bald darauf ist ein kleines Schiff gekommen, irgend etwas Polizei ähnliches. Das haben wir natürlich nicht fotografiert, dann kam aber eine riesige königsblaue Jacht. Vorne standen 3 Männer obendrauf, ja und? Erst als wir gesehen haben, dass dieses Schiff unter der englischen Flagge fährt ist uns bewusst geworden, dass wir ein besonderes Schiff vor uns hatten, jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wer an uns vorbeigefahren ist. Kennt jemand diese Jacht (Helios)? Die Schiffe, die von der Gegenseite auf die Kanaleinfahrt warteten mussten alle wegfahren, dass das vermutlich aus Sicherheitsgründen war, haben wir auch erst nachher gemerkt. Anschliessend ist noch eine zweite Jacht gekommen aber die war, nach der anderen, nur noch eine eher grosse, hätten wir die andere nicht gesehen, wäre diese schon etwas besonders gewesen. Auf dem Stellplatz angekommen, haben wir zuerst ein bisschen komisch geschaut, ja gut wir wollen morgen die Ausgrabungen anschauen. Ein liebenswerter älterer Mann kommt uns entgegen, läd uns zum Kaffee ein und bringt seinen 13 jährigen Enkel als Übersetzer mit. Er selber spricht etwas französisch, der Enkel schon recht gut englisch. Eine gute Stunde sind wir mit diesen beiden gesessen und haben uns rege ausgetauscht. Walti bekam eine Stecknadel und musste diese auf der Europakarte bei unseren Wohnort stecken.  Nach diesem freundlichen Empfang ist der Stellplatz viel lieblicher geworden  und wir fühlen uns wohl. Freundlichkeit zahlt sich eben aus! Wir gehen jetzt Souvlaki essen und geniessen einen griechischen Abend in einem kleinen Dorf, wir sind gespannt.


27. Mai 2013

Mmmh die Souvlaki waren wunderbar und der Wein dazu auch! Da gibt es auch einen Souvlaki - Kurier. Der Vater macht die Spiesschen packt sie in Folie und Papier legt alles in einen Plastiksack und der Sohn rast mit dem Mofa davon, gerade richtig für die nächste Fuhre ist er wieder da. Griechen, aber auch einige Touristen sassen in den Tavernen und haben, wie wir, den schönen Abend und die einmalige Stimmung genossen. Als wir zum Wohnmobil zurück gingen war im Ort alles noch in vollem Gange alle Geschäfte sind natürlich abends auch offen.
Heute morgen sind wir zu den Ausgrabungen, die mitten im Ort sind, gelaufen (etwa 8 Minuten). Die Häuser sind sehr gepflegt und der Blumenschmuck prächtig. Es sind noch nicht so viele Touristen unterwegs und die Anlage ist recht gross, so dass wir uns alles in Ruhe anschauen konnten. Im Museum sind wunderschöne Vasen und Krüge in allen Grössen zu bestaunen, diese wurden mit der speziellen Tonerde, die es hier gab, hergestellt. Diese Gefässe sind in rot- und schwarztönen gehalten, ein Merkmal dieser Gegend in der damaligen Zeit. Auch die Säulenfiguren sind sehr schön. Sie sind aus Marmor und haben riesen Dimensionen. Den Marmor so zu bearbeiten, dass die Gewänder aussehen wie aus Stoff gemacht, war wohl eine besondere Begabung. Die Aussenanlage ist sehr gut beschrieben, auch in deutscher Sprache, so dass man sich sehr gut ein Bild des Dorfes zu früheren Zeiten machen kann. Spannend ist auch die Orte zu sehen, wo der Apostel Paulus im Jahre 51 oder 52 nach Christus zu den Korinthern gesprochen hat. Die Bema ist der Ort, wo er angeklagt wurde und dann aber für nicht schuldig befunden wurde.




28. Mai 2013

Strecke: Ancient Korinth-Tripolis-Sparti-Githeo Camping Mani Beach GPS: 36°43'42" N 22°32'32" O

Km: 190

Strassenzustand: Sehr gut, gut und mittelmässig, letzteres meistens in und bei den Ortschaften

Wetter: Bei der Abfahrt gut, unterwegs und bei der Ankunft bedeckt

Besonderes: Wir wurden am Stellplatz herzlich verabschiedet und sind dann in Richtung Tripolis gefahren. Die Gegend bei Nemea ist als Weingegend bekannt und die Fahrt durch die von Rehbergen gesäumte Strasse ist sehr schön. Die Landschaft ist auf der ganzen Strecke eher gebirgig. Die höchsten Berge sind laut Karte bis 2400m hoch und haben noch vereinzelte Schneefelder. Zwischen Tripolis und Sparti, wo die Strasse bis etwa auf 900 m steigt, blüht der Ginster wieder wie wir das im Norden gesehen hatten. Sonst sind die Strassen vom blühenden Oleander und Olivenbäume eingefasst. Auf dem Camping Mani Beach, wo wir schon öfters zu Gast waren, wurden wir wie alte Freunde empfangen und natürlich zu griechischem Wasser (Ouzo) eingeladen. Jetzt sind wir eingerichtet, haben von unseren Platznachbaren einen neuen Stellplatztip bekommen in einer Gegend, die wir schon lange im Auge hatten, und die Sonne drückt auch schon wieder durch die Wolken. Wir melden uns ab für diese Woche und sind wieder am Montag mit Neuigkeiten von dem Stellplatz in Karavostási bereit vorausgesetzt, wir haben eine Internet Verbindung.

3.Juni 2013

Strecke: Gythio-Mólai-Papadiánika-Karavostási Stellplatz Taverne Vasili GPS: 36°41'18" N 22°49'41" O

Km: 64

Strassenzustand: Griechische Überlandstrassen hie und da holperig, allgemein gut

Wetter: Schön

Besonderes: Die Tage in Gythio sind rasch vergangen, baden, lesen, waschen und putzen haben unsere Zeit gefüllt. Wir haben auch hier wieder einige Bekanntschaften gemacht. Ein Lehrerehepaar aus München, das ein Sabatjahr gemacht hat und in 3 längeren Etappen Reisen unternommen hat und ein Ehepaar aus Frauenfeld, das auch über Land (Küstenstrasse) nach Griechenland gekommen ist. Spannende Gespräche über verschiedene Reiseziele sowie auch über das Wetter in der Schweiz und in Baiern, wo die Kinder den Keller vom Wasser befreien mussten, über Beruf und Freizeit haben zu lustigen und auch interessanten Ergebnissen geführt. Ursi und Werner aus Frauenfeld sind von der Idee an einem RMCS Schnuppertreffen teilzunehmen sehr begeistert. Mit beiden Paaren haben wir auch noch die Landkarte studiert und mit einigen Notizen versehen. Heute am Vormittag sind wir dann Richtung Süden aufgebrochen. Nachdem wir in Gythio starken Wind erlebt haben und sogar am 2. Tag das Wohnmobil kehren mussten, am Samstag bedecktes und eher kühles Wetter hatten, sind wir heute mit viel Sonnenschein gereist. Die Taverne Vasilis liegt in einer Bucht mit einer herrlichen Aussicht und der Platz kostet nichts, man muss einfach in der Taverne essen gehen und das werden wir gerne tun. Wir stehen alleine hier und freuen uns auf einen gemütlichen Abend. Vasili und seine Frau Panajota sprechen nur griechisch aber wir haben auch Hände und Füsse um uns zu verständigen!

4.Juni 2013

Besonderes: Der Stellplaz entpuppt sich als wahrer Geheimtipp! Der Platz, die Taverne, das Meer und die Aussicht sind genial, schon fast paradiesisch. Wir hatten heute die Bucht fast nur für uns allein und das Wasser ist hier mindestens 2 Grad wärmer als in Gythio und kristallklar! Wir haben am Nachmittag eine kleine Velotour unternommen und die Gegend angeschaut, dabei sind einige schöne Bilder entstanden. Bobi und Lisa, die zwei Tavernen Hunde verstehen sich grossartig mit Baica und sie darf sogar das Hundebaby Louisa beschnuppern was uns sehr wundert. Es ist so schön, das heisst wir verlängern unseren Aufenthalt!

10.Juni 2013

Strecke: Karavostási-Papadiánika-Mólai-Skála-Sparti, über das Taigetos Gebirge nach Kalamáta bis Camping Koróni in Koróni GPS:
36°47'58" N 21°57'00" O

Km: 185

Strassenzustand: Von gut bis holprig und einige Löcher bei wenig Verkehr

Wetter: Sehr schön und recht warm, in den Bergen angenehm

Besonderes: Wir haben uns ca. um 10 Uhr von unseren neuen Camperfreunden Ilse und Karl aus Graz und unseren Gastgebern Panajota und Vasili verabschiedet. Wir mussten versprechen wieder zu kommen und das werden wir auch tun! Dann machten wir uns auf zu einer phantastischen Fahrt! Bis Sparti kannten wir die Strecke aber was dann folgte hat uns zum Staunen gebracht. Griechenland ist einfach herrlich, am morgen noch im Meer baden und Mittagessen auf ca. 1500 m. Das Taigetos Gebirge (2407m) ist nach dem Olimbos (2911m)  das zweithöchste Gebirge Griechenlands. Plötzlich kommen wir über eine Anhöhe und vor uns, in einer Distanz von nur 9 Km. sehen wir auf Kalamáta hinunter. Im Gegensatz zu Sparti wo die Strassen eng sind und wir einige Male zirkeln mussten um durch zu kommen, sind die Strassen von Kalamáta schön breit. Von der Abzweigung in Velika bis Koróni ist die Strasse in einem nicht sehr guten Zustand. Es ist schwierig allen Löchern auszuweichen und hie und da unmöglich, dafür ist die Landschaft sehr schön. Wir bleiben einige Tage hier und melden uns wieder wenn's weiter geht.


13.Juni 2013

Strecke: Koróni-Methóni-Pílos bis Camping Erodios in Giálova in der Bucht von Návarinou GPS: 3657'10 N  21*41'45" O

Km: 46

Strassenzustand: Recht gut

Wetter: Schön, über Land kommen schwarze Wolken, fertig aufgestellt, dann kurz Regen

Besonderes: Nach "unserer" schönen Bucht in Karavostási ist es schwierig etwas vergleichbares zu finden. Der Camping in Koróni ist nett und gepflegt, die Einfahrt wurde verbreitert, so dass jetzt auch etwas grösser Camper Platz haben. Der Pool ist einladend aber eben nur ein Pool und die schöne Bucht ist voll mit angeschwemmten Ästen. Da ist noch eine Taverne, die leider am verfallen ist und der Besitzer will sie nicht mehr öffnen. Die Familie, der der Camping gehört hat ein grosses Problem damit, da man vom Platz nur über diese Taverne an den Strand kommt. Im laufe des Monats muss eine Lösung gefunden werden (Aussage der Campingbesitzer). Wir haben die 2 Tage mit erledigen von Kleinigkeiten und mit einer grossen Wäsche verbracht. Der Reisebericht musste auch auf den neusten Stand gebracht werden, da ja eine Woche Funkstille geherrscht hatte. Heute sind wir nach Giálova weitergefahren, über eine Anhöhe bis Finikounda und dann die Küstenstrasse nach Pílos bis zum Camping, den wir schon öfters besucht haben. Da stimmt wieder alles und die Bucht von Návarinou hat einen besonderen Reiz. 1827 war die Schlacht von Návarinou und da haben die Alliierten die türkischen Schiffe in die enge Bucht eingesperrt und versenkt oder in Brand gesetzt. Dies war die letzte grosse Seeschlacht ausschliesslich mit Segelschiffen. Hier kommen unsere Velos wieder zum Einsatz, denn die Ochsenbauchbucht ist ein kleines Bijou! In dieser Gegend soll es die ältesten Olivenbäume Griechenlands geben, laut aussagen eines einheimischen Mannes 3000-4000 Jahre alt. Wir werden voraussichtlich bis Montag hier bleiben. Wir konnten gestern für den 27. Juni die Überfahrt nach Bari buchen und die letzte Woche ist wie immer auf dem Camping Fournia Beach in Kástro Kílini.

17.Juni 2013

Strecke: Giálova-Hóra-Filiatrá-Kiparissía-Camping Fournia Beach in Kástro Kilíni GPS: 37°53'57" N  21° 07' 00" O

Km: 170

Strassenzustand: Vorwiegend gut dazwischen kurze Strecken schlecht

Wetter: Sehr schön

Besonderes: Die 4 Tage auf dem Camping Erodios sind wie alle Tage zuvor sehr schnell vorbeigegangen. Beim Ausflug zur Ochsenbauchbucht, Voidokilia (griechische Bezeichnung) hat uns überrascht. Die Strasse wurde verbessert und nur drei kurze Abschnitte wurden mit so grobem Schotter gefüllt, dass man nicht mit dem Velo fahren kann. Die Abendstimmungen und die Sicht auf Pílos sind traumhaft. Da der Platz nicht an der Strasse ist, ist es in der Nacht sehr ruhig und man kann herrlich schlafen. Der Besitzer ist zuversichtlich, da die Saison bedeutend besser angefangen hat. Letztes Jahr war wie überall in Griechenland, ein schlechtes Jahr, da die Touristen nicht gekommen sind. Wir hoffen, dass es so weiter geht, denn er bemüht sich sehr! Unser Eindruck, dass es im Allgemeinen sauberer geworden ist hält an. (Ausnahmen bestätigen die Regeln).

Nachdem Walti noch den Camper abgespritzt hatte und das Wasser wieder aufgefüllt war sind wir in Richtung Nord-Westen aufgebrochen. An den uralten Olivenbäumen vorbei hat uns der Weg in eine sehr schöne Landschaft geführt. Die schönste Überraschung war aber, dass in Hóra die engste Stelle jetzt umfahren wird und somit sie Ortsdurchfahrt problemlos geworden ist. Dafür ist in Filiatrá alles wie immer geblieben, das heisst die Durchfahrt ist eng und die Strasse auch immer noch schlecht. Kaum ist die Stadt passiert so ist die Strasse wieder gut und breit. Unser Weg führt uns heute von Olivenplantage zu Olivenplantage und es ist faszinierend die verknorzten Stämme zu bewundern. Die Zikaden werden auch immer lauter, nachdem am Anfang unserer Reise noch keine zu hören waren werden es jetzt immer mehr. Wir lieben diesen Klang. In Pirgos kaufen wir jedes Jahr unsere Blumentöpfe, so haben wir auch heute zwei neue erstanden. Uns hat es sehr gefreut, dass der Verkäufer wieder bessere Geschäfte macht als letztes Jahr. Die Auswahl ist wieder grösser und er ist zufriedener als das letzte Mal. Kurz vor dem Camping haben wir einen Carthago im Rückspiegel gesichtet. Mit uns hat heute ein deutsches Ehepaar den Camping verlassen und wir hatten ihnen den Camping Fournia Beach empfohlen, so war der erste Gedanke, die kommen auch. Vor der Rezeption aber stellten wir fest, es ist ein Camper mit Berner - Nummernschild. Als der Fahrer und seine Frau ausgestiegen sind, fast nicht zu glauben, waren es Silvia und Res, die wir letztes Jahr auf der Fähre kennen gelernt hatten. Sie haben unser Fahrzeug erkannt und sind uns einfach gefolgt um uns zu begrüssen. Wie klein ist doch diese Welt! Der Fournia Beach ist unser letzter Platz in Griechenland und unser Öllieferant. Seit vielen Jahren kaufen wir hier das Öl und es ist super. Die Familie Lefkaditis hat eigene Plantagen und auch eine eigene Presse. Der Camping wurde nach und nach mit Bungalows ergänzt und hat neu auch ein Schwimmbad, dieses werden wir morgen ausprobieren. Hier bleiben wir bis zum 27.Juni dann geht unsere Fähre nach Bari.


27. Juni 2013

Strecke: Fournia Beach bis neuer Hafen Patras GPS: 38°13'42" N  21°43'12" O

Km: 82

Strassenzustand: Wie immer in Griechenland, von gut bis sehr holperig

Wetter: Super 29°


Besonderes: Zuerst schwimmen im Pool wie jeden Morgen, dann ein gemütliches  Frühstück. Anschliessend einpacken, den Nachbaren auch eine gute Fahrt wünschen, sie sind auch am packen, und Auto waschen. Die Verabschiedung von Pedro ist herzlich wir sind hier wirklich ein bisschen zuhause. Vier Brüder haben diesen Camping vor etwa 13 Jahren aufgebaut, nachdem der Vater schon den Grundstein gelegt hatte. Jetzt kommt die nächste Generation nach, mehr und mehr übernehmen die Söhne Verantwortung. Zum Camping und den neuen Bungalows, kommt noch das Geschäft mit dem Öl, wir haben noch kein besseres gefunden, 2 Apotheken und ein Lebensmittelgeschäft. Vermutlich hat diese Familie mit viel Fleiss und Arbeit unbewusst schon vor Jahren den richtigen Weg eingeschlagen. Der vergangene Sommer hat aber auch hier Spuren hinterlassen, wie überall haben die Touristen gefehlt, zum Glück sieht es in diesem Jahr besser aus und wir hoffen auch sehr, dass dieser Trend sich fortsetzt.
Die Fahrt nach Patras unterbrechen wir noch beim Strassenstand der Gemüsefrau und beim Supermarkt, dann geht es zum Hafen. Unsere Tickets für die Überfahrt nach Bari haben wir vor 2 Tagen bestätigt und jetzt müssen wir diese nur am Schalter abholen und bezahlen. Die Fahrt mit Camping an Bord dauert 15 Stunden und kostet 224.40 €. Das Verladen geht problemlos, vor uns fährt ein Wohnwagengespann  auf die Fähre, kann sein, dass um Mitternacht in Igoumenitsa noch jemand dazukommt. Die Hetzerei, die wir von früheren Fahrten ab Ancona und Venedig, sowie auch auf der Retourfahrt kannten, scheint hier nicht zu existieren. Das Schiff ist etwas kleiner als gewohnt aber macht einen sehr guten Eindruck, wir werden es noch erkunden und dokumentieren. Jetzt hoffen wir auf eine ruhige Überfahrt, denn das Meer war in den letzten Tagen sehr wild. Abschliessend zu Griechenland ist zu sagen: Unser Eindruck, dass in Sachen Sauberkeit einiges gelaufen ist hat sich bis zum Schluss bestätigt. Bettelnde Kinder haben wir auf dieser Reise nur einmal gesehen, wo diese hingegen letztes Jahr überall an den Kreuzungen und vor der Supermärkten gestanden sind. Die Bevölkerung sieht sich als Opfer der Politik und hoffen, dass die Wirtschaft sich erholen kann. Die Arbeitslosigkeit ist mit 35% sehr hoch und die jungen wandern ab, wenn sie die Möglichkeit haben. Wer aber Initiative zeigt und etwas macht hat gute Chancen zu bestehen. Wir hoffen es sehr, denn es ist ein wunderbares Land und die Leute sind sehr herzlich, wir fühlen uns hier immer wieder wohl!


28. Juni 2013

Strecke: Bari-Küstenstrasse nach Manfredonia Camping Salpi GPS: 41°33'18" N  15°53'45"

Km: 125

Strassenzustand: Ausser in Albanien haben wir nirgends so schlechte Strassen gehabt!

Wetter: Sehr schön bis auf den Platz, dann ein rechtes Gewitter

Besonderes: Dank Stugeron (Reisetablette) sehr gut geschlafen und den Halt in Igoumenitsa kaum wahrgenommen. Am Morgen war die Ladefläche voll, 3 Camper und der Rest LKWs. Mit einer Verspätung von ca 1  1/2 Std. sind wir in Bari angekommen. Auf Anraten unseres Nachbars Alessandro sind wir zuerst in die Altstadt. Eine sehr schöne Stadt mit kleinen Gassen, überall hängt Wäsche vor den kleinen Terrassen, kleine einladende Geschäfte, eine sehr schlichte helle Kathedrale und die Kirche von St. Nicola haben wir gesehen. Kaffee und Tee wie man es nur in Italien bekommt haben wir uns auch nicht entgehen lassen! Heute gibt es eine weitere Risottovariation, mit Orange, in Bari gekauft. Wir sind gespannt!
Die Fahrt zum Campingplatz war sehr anstrengend, nur 125 Km aber die Küstenstrasse ist in einem miserablen Zustand. Die kleinen Städtchen und Dörfer an der Strecke dafür sehr schön. Am Platz angekommen ist ein rechtes Gewitter losgegangen, aber nach kurzer Zeit schon wieder vorbei gewesen. Wir werden hier bleiben bis Sonntag und dann über die Autobahn nach Rom fahren, so können wir ohne Lastwagen - Verkehr unterwegs sein.

30. Juni 2013

Strecke: Camping Salpi-Manfredonia-Foggia-Napoli bis Camping Flaminio in Rom GPS: 41°57'23" N  12°28'57" O

Km: 420

Strassenzustand: Bis Foggia sehr schlecht, Autobahn gut, Abfahrt Autobahn bis zum Camping wieder holperig

Wetter: Gut, leicht bedeckt bei der Abfahrt und in Rom schön

Besonderes: Der Camping Salpi, ein einfacher, sehr sauberer, mit freundlichem Personal und einem gepflegten, sauberen Strand 12 € ACSI Platz ist zu empfehlen. Er liegt abgelegen, bietet aber seinen Gästen einiges. Das Restaurant ist gut und wird rege besucht, gestern Abend war auch noch Tanz und heute Morgen wurden Marktstände aufgebaut. Das Wetter war gestern nicht so gut, morgens ein Gewitter und nachher bis Mittag bedeckt und eher kühl mit 20 Grad. Es hat aber aufgetan und wurde freundlich, so dass wir eine Srandwanderung unternehmen konnten, spannend, was das Meer alles anschwemmt! Wir haben für die Weiterfahrt die Route über Napoli gewählt, da uns die Autobahn via Pescara nach Rom nicht empfohlen wurde, da auf dieser Strecke sehr viele Baustellen sein sollen. Bevor die Landschaft hügelig wird, fahren wir durch eine riesige Ebene mit Kornfelder und vielen Windrädern. Weiter geht es durch eine kurvenreiche Gegend mit vielen Dörfern sehr schön hier durch zu fahren. Es hat auf beiden Seiten der Autobahn verschiedene Plantagen. Von Tabak über Kiwi, Reben, Nussbäume, Pfirsichbäume bis zu Maisfelder haben wir gesehen. Anschliessend wurde es zu einer dicht bewaldeten Landschaft, da überwiegten die Kastanienbäume. Die Strasse führt bis auf ca 700 müM. Gegen Napoli zu wurde es wieder offener und die Felder weiter, hier ist es dann eher wie in der Toscana. Auch die Strecke Napoli bis Rom ist schön und abwechslungsreich. Der Camping Flaminio ist sehr schön und luxuriös nur die Stellplätze eher klein, da aber im Moment noch nicht viel Betrieb ist, ist das nicht störend. Die Toilettenanlagen sind einzigartig! Morgen gehen wir in die Stadt und ergänzen dann den Bericht.

1.-4. Juli 2013

Besonderes: Die gestern versprochene Ergänzung; Vom Camping aus ist das Stadtzentrum gut mit Bahn und Metro zu erreichen, es gibt 3-Tageskarten und Karten für den offenen Bus im Camping zu kaufen 33 € p.P. Mit dem Bus wird man zu den Sehenswürdigkeiten geführt und kann jederzeit ein und aussteigen. Diese Karte ist auch 3 Tage gültig. Wir sind zum Petersplatz und haben erst einmal diesen bekannten Ort auf uns wirken lassen. Überall werden Führungen angeboten zu unterschiedlichen Preisen. Bis wir überhaupt die Übersicht gehabt haben war die Schlange der wartenden Leute schon bis Mitte Peterplatz, das ist die einzige Möglichkeit ohne extra zu bezahlen in die Kirche, die Sixtinische Kapelle und zum Vatikanmuseum zu kommen. Für den Zugang zur Kuppel des Peterdoms bezahlt man nochmals. Wir entschlossen uns zu einer Rundfahrt um einen Eindruck zu erhalten, morgen werden wir früh zum Petersplatz gehen und hoffen die Menschenmenge ist dann noch nicht so gross. Von der Rundfahrt einige Schnappschüsse aus dem Bus, den Besuch des Vatikans, der Piazza Venezia, des Koloseums, des Forum Romanums und der Fontana di Trevi.

5. Juli 2013


Strecke: Rom-Siena-Poggibonsi bis Camping Boschetto di Piemma in  Santa Lucia /San Gimignano
              GPS: 43°27'13"N 11°03'14"O

Km: 269

Strassenzustand: Im Bericht enthalten

Wetter: Schön

Besonderes: A rivederci Roma, nach 4 Tagen nehmen wir Abschied von Rom und fahren zuerst auf der Autobahn in Richtung Firenze. Eine gute Strasse bei mässigem Verkehr. Kurz nach Montepulciano verlassen wir die Autobahn und fahren auf einer richtungsgetrennten Strasse Richtung Siena. Die Strasse ist wesentlich schlechter, wenig Verkehr durch eine sehr schöne Landschaft. An der ersten Tankstelle nach der Autobahn können wir Gas tanken, an den Tankstellen der Autobahn in Italien dürfen sie kein Gas für andere Zwecke als zum fahren verkaufen. Bei der Ausfahrt Poggibonsi verlassen wir diese Strasse und fahren auf einer Nebenstrasse in Richtung San Gimignano und o Wunder, so gute Strassen hatten wir in Italien noch nie! Der Camping Boschetto di Piemma ist ein sehr gepflegter, sauberer Platz mit einem freundlichen Empfang. Die Plätze sind grosszügig die sanitären Anlagen renoviert und das Restaurant testen wir heute Abend. (Sehr positiv). Das historische Städtchen San Gimignano ist 2 km entfernt und über eine gut beleuchtete Panoramastrasse zu Fuss, mit dem Velo oder auch mit dem öffentlichen Bus zu erreichen. Der Bus fährt jede halbe Stunde. Das Städtchen ist eine kleine Perle in der Toscana. Die Stadt ist auf eine etruskische Siedlung zurück zu führen und hatte ihre Blütezeit im Mittelalter. Der Reichtum einer Familie wurde mit der Höhe der Wohntürme angezeigt. In diesen Türmen war jeder Raum ein Stockwerk und die Treppen zwischen den Etagen konnten herauf gezogen werden. Das war zum Schutz gegen Eindringlinge gedacht. Die Torre Grossa kann bestiegen werden (ca. 200 Stufen) und oben hat man eine fantastische Rundsicht über weite Gebiete der Toscana. Das Städtchen strahlt einen einmaligen Charme aus und wir beschliessen unseren Aufenthalt zu verlängern und mit diesem wunderschönen Ort unsere Reise zu zweit abzuschliessen. Von hier aus werden wir am Wochenende ins Piemont fahren, wo wir Dumeng und Andrea mit den Kindern bei ihrer Mutter treffen. Zusammen wollen wir den Geburtstag von Dumeng und Andrea feiern und noch ein paar gemeinsame Tage verbringen.


12. Juli  2013

Strecke: San Gimignano-Firenze-Lucca-Génova-Savona, in Richtung Torino bis Millesimo dann auf der Landstrasse
              bis Niella Belbo GPS: 44°30'51" N  08°05'07" O nur mit Bewilligung der Gemeinde!

Km: 401

Strassenzustand: Die Autobahnen recht gut und die übrigen Strassen sind in ziemlich schlechtem Zustand

Wetter: Teils leicht bedeckt, meist aber sonnig

Besonderes: Nachdem wir San Gimignano eine Woche lang genossen haben und täglich mit dem Velo die 2 Kilometer ins Städtchen gefahren sind, uns mit verschiedensten Spezialitäten der Region und mit diversen schönen Sachen eingedeckt haben, sind wir heute nach Niella Belbo aufgebrochen. Die Ligurische Autobahn ist mit vielen Tunnels durchzogen, wenn man aber etwas sieht, ist das eine sehr schöne gebirgige Landschaft.  Auf unserer langen Reise haben wir bis heute nie an einen Unfall gesehen, leider mussten wir heute so eine Stelle passieren. Wir hoffen, dass der Mann am Strassenrand nicht all zu schwer verletzt war. Es ist ein komisches Gefühl, wenn man plötzlich einen Lastwagen vor sich hat dessen Frontseite einem anschaut. Beim Überholen hat sich das Rätsel gelöst, der Lastwagen war auf einem Sattelschlepper aufgelegt, fuhr aber auf den eigenen Rädern. Niella Belbo liegt etwa 60 Kilometer oberhalb Savona im gebirgigen Piemont. Hier wohnt die Mutter von unser Schwiegertochter Andrea mit ihrem Mann Gaetano. Sie wohnen 2 Kilometer über dem Dorf auf 800 müM in einem sehr schönen abgelegenen Haus mit einem wunderbaren Garten,  wie es hier viele hat. Gaetano hat uns den Stellplatz anfangs Dorf bei einer Einfamilienhaus Überbauung organisiert. Hier sind wir weg von der Strasse und es ist sehr ruhig. Morgen treffen Dumeng und Andrea mit Niculin und Ennio ein und wir freuen und auf ein schönes Geburtstagsfest. Wie lange wir hier bleiben werden wir sehen.

17. und 18. Juli 2013

Strecke: 17. Juli  Niella Belbo-Alba-Asti-Alessándria-Milano, Chiasso bis Camping Riarena in Cugnasco TI
GPS: 46°10'11" N  08°54'51" O

18. Juli Cugnasco-San Bernardino bis Untere  Plessurstrasse 52 Chur  

Km: 322 / 135   

Strassenzustand: Vorwiegend gut, auch der Verkehr ist sogar um Milano nicht schlimm. Die Magadinoebene ist um halb                             sechs Uhr stockend.

Wetter: Bewölkt, ab Milano schön / Tessin Regen ab Mesocco schön, kurz vor Chur starker Regen, Chur trocken

Total Km: 5132

Autobahngebühren inclusive Fähre Patras-Bari  517.00 €

Dieselkosten: 774.00 €  

Übernachtungsgebühren: 1478.00 €    /  87 Übernachtungen


Besonders: Nach einem reichhaltigen Frühstück bei Anna und Gaetano nehmen wir Abschied. Dumeng und Andrea mit Niculin und Ennio begleiten uns noch zum Wohnmobil, dann heisst es auch von ihnen uns zu verabschieden. Wir haben schöne Tage mit ihnen verbracht und sind von Anna und Gaetano recht verwöhnt worden, vielen Dank für die Gastfreundschaft und für die Organisation des Stellplatzes. Dumeng und Andrea mit den Kindern können jetzt noch eine Zeitlang die Grosseltern geniessen, wir wünschen noch schöne Ferien.
Wir fahren über die Landstrasse Richtung Alba an den vielen Haselnussplantagen vorbei durch das schöne Piemont. In Alba ist die Ferrero Fabrik da werden die Haselnüsse verarbeitet. Später kämpfen wir mir unsere Navigation weil sie nicht das Gleiche will wie wir, der Kampf endet mit einem Unentschieden. Wir sind nicht genau wie wir gedacht haben gefahren aber auch nicht alles so wie unsere Navigation wollte, wichtig aber: Wir haben das Ziel erreicht! Heute ist endgültig der letzte Abend unserer Reise, das heisst wir gehen essen und es gibt einen guten Tropfen zum anstossen. Der Empfang im Camping Riarena ist sehr freundlich und wir bekommen einen schönen, grossen Platz auch nur für eine Übernachtung. Preis ohne Strom in der Hochsaison Fr. 52.00 Fr. mit Hund ist für das Tessin angepasst. Der Camping hat ein eigenes Schwimmbad. Noch eine Feststellung: Der Dieselpreis ist von der ganzen Fahrt in Italien am höchsten mit 1.65 bis 1.86 € am höchsten. Das Essen im Campingrestaurant war ausgezeichnet und reichhaltig, wir haben sehr gut geschlafen bis nach 5 Uhr ein starker Regen eingesetzti hat. Mit mässigem Verkehr sind wir gut und glücklich in Chur eingetroffen. Wir hatten eine sehr schöne und abwechslungsreiche Reise und sind dankbar, dass wir so viel erleben durften mit vielen interessanten Begegnungen und Zuhause alles in bester Ordnung angetroffen haben. Allen die dazu beigetragen haben danken wir von Herzen! Jetzt geniessen wir unsere Wohnung und freuen uns auf das nächste RMCS Treffen.

Giacomina und Walter




+41 76 320 69 80



RMC-Schweiz
Im Haslerholz 9
CH-8172 Niederglatt

Aktualisiert am 05.10.2017
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